Facebook Places

am 19 August 2010 von Sebastian

Seit heute ist es offiziell und der Buzz beginnt. Auf allen Kanälen rund um die sozialen Medien und in den sozialen Medien wird über den Launch von Facebooks Laokalisierungsdienst Places gesprochen.

Dienste wie Foursquare, Gowalla, Yelp und BriteKite haben sich am Markt etabliert und sind aus den Kinderschuhen gewachsen. Selbst der deutsche Dienst Friendticker gibt eine Erfolgsnachricht nach der anderen heraus. Für Facebook als größte Community der Welt ein logischer nächster Schritt, einen eigenen Dienst zu etablieren.

Image Video zu Places:

Die wichtigsten Features zum Start sind:

-       Einchecken in Orte

-       Taggen von Orten und Personen

-       Anlegen von Orten

-       Hochladen von Bildern zu Orten

-       Sharing, mit wem man sich gerade zusammen befindet

-       Suche, wer in der Nähe ist

Facebook hat zum Launch in den USA gleich eine neue iPhone APP mit an den Start gebracht.

Es bleibt abzuwarten, wann genau Places auch in anderen Ländern oder Regionen dieser Erde verfügbar ist.

Die API hat Facebook auch noch angepasst und hier wird sich in der nächsten Zeit mit Sicherheit noch einiges tun. Facebook plant die Integration von Informationen aus anderen Location Based Services.

Die neue Potentiale für Anwender und Unternehmen, die schon aktiv in den sozialen Medien Kommunikation betreiben, sind in jedem Fall der stärkerer regionaler Bezug und Mehrwerte-vor-Ort.

Die Möglichkeiten für „den kleinen Laden um die Ecke“ steigen dadurch enorm und die Einstiegskosten, um in diesem Kommunikationskanal mitzumischen sind durchaus erschwinglich. Dennoch ist ein grundlegendes Veständnis über die Kommunikationsweisen in den sozialen Medien und eine hohe Affinität zu den Endgeräten nötig, um die neuen Potentiale zu verstehen und für sich nutzbar zu machen.

Flickr 2 Twitter

am 19 Mai 2010 von Max

Meist benutzt man mehrere Social-Media-Dienste gleichzeitig. Twitter, Flickr, Facebook und so weiter. Doch verschwendet man viel Zeit damit, Inhalte in alle Kanäle zu verteilen. Beispielsweise wenn man seine neuen Fotos von Flickr seinen Freunden auf Twitter mitteilen möchte. Und was ist die Lösung? Natürlich Automatisierung. Wir haben uns mal die 3 offensichtlichsten Lösungen angesehen:

1. Upload by Mail
Diese Funktion wird von Flickr mitgeliefert. Man muss also in den Einstellung nur seinen Account erweitern. Vom System wird eine automatisch generierte Email-Adresse zugewiesen. Um Bilder nun hochzuladen (und gleichzeitig zu Twittern) muss man diese (EINZELN!) per Mail einschicken. Umständlich nur, dass man die Zuweisung für die Alben dann wieder manuell machen muss (über die Flickr-Website)

2. twittergram
http://flickr.twittergram.com/

Twittergram funktioniert mit einem Cronjob. Dabei wird stündlich euer Photostream betrachtet und das neuste Bild für euch automatisch getweetet.

3. flick.to.twitt
http://flicktotwitt.com/

Bei flick.to.twitt meldet man sich mit seinem Twitter-Account an. Dann schaltet man noch kurz die API bei Flickr frei. Anschließend muss man nur noch die Bilder direkt über den flick.to.twitt-Service hochladen und beide Kanäle werden automatisch befüllt.

Kennt ihr noch eine weitere Lösung? Schreibt sie in die Kommentare!

Die persönliche Infografik

am 4 Mai 2010 von Sebastian

Die Darstellung von Informationen durch eine Grafik ist eine feine Sache. Komplexe Zusammenhänge können simel und visuell leicht erfassbar repräsentiert werden. Von Nutzungsverhalten in den sozialen Medien, über die Kummulation verschiedener Kennzahlen zu einem Problem, bis hin ganz tollen Prozessabbildungen und natürlich berühmten Persönlichkeiten kann nahezu alles mit simplen Kenntnissen in Vektorgrafikprogrammen und einer guten Recherche abgebildet werden. Wirklich bemerkenswerte Visualisierungskonzepte und Themen, die visualisiert werden können findet man z.B. bei ‘Information is Beautiful‘.

Grundsätzlich ist das nichts neues. Was allerdings wundervoll in Zeiten des Web2.0 ist, sind dynamische Infografiken, die auch noch total individuell, persönlich und unique sind. Dazu gehört zum Beispiel ionz. Hier können sich die Besucher durch die Antworten auf neun Fragen eine ganz persönliche Infografik zusammenstellen. Das eigene Ergebnis wird am Ende in Relation zu allen bisherigen Teilnehmern dargestellt. Die Fragen, Antworten und der gesamte Prozess ist selbstverständlich fancy animiert. Leider gehen die Abfragen noch nicht weit genug – z.B. kann man nur max. 12 Stunden auswählen bei der Frage nach der Zeit, die man selbst online verbringt oder nur 5 Auswahlmöglichkeiten bei der Wahl des favorisierten Social Networks. Dennoch ist es angnehm, einfach, verständlich und hübsch anzusehen.

Best Practice: EA Games (und Tiger Woods)

am 19 April 2010 von Max

Wir möchten ein (schon zugegeben etwas älteres) Beispiel für Best Practice vorstellen. Dabei handelt es sich um die bekannten YouTube-Videos mit Tiger Woods.

Das Produktfeedback des Nutzers:

EA Games ist bekannt für das Entwickeln von Sport-Spielen. Neben den ganzen FIFA’s und Fußball-Managern gibt es auch das (in den USA sehr erfolgreiche) Spiel “Tiger Woods PGA Tours” mit dem (in letzter Zeit etwas viel Presse-Rummel verursachenden ) Golf-Profis Tiger Woods.

Feedback auf YouTube:

Ein unbekannter Spieler dieses Spiels musste erschreckend feststellen, dass im Spiel ein Programmierfehler war. Wenn man seine Tiger Woods-Spielfigur aufs Wasser (Wassergraben oder See) bewegte, versank dieser nicht darin. Stattdessen lief er wie Jesus über das Wasser und auf diese Art und Weise auch Golfbälle.

Über diese Tatsache drehte der Kunde schnell ein Video (in welchem er sich über diesen Fehler lustig machte und ihn schon den “Jesus Shot” nannte) und lud es auf YouTube hoch.

Die Reaktion des Unternehmens:

Als EA Games von diesem Video erfuhr, machten sie einen sehr mutigen (aber am Ende sehr guten) Schritt. Anstatt sich zu entschuldigen und den Fehler zu korrigieren, drehten sie selbst ein Online-Video.

Fazit:

Es ist nur wichtig zu wissen, was es im Bereich Social Media für Feedback zum eigenen Produkt gibt. Man muss auch eine ausreichende Zeit damit verbringen seine Zielgruppen/Kunden kennen zu lernen und Möglichkeiten zur Reaktion zu erarbeiten. Man muss wissen, WIE man kommunizieren kann.
EA Games hat damit den viralen Effekt des ersten Videos verstärkt und für sich genutzt. Man hat den Schwung des Publikums ausgenutzt und sozusagen “den Wind in die eigenen Segel geblasen”.