Flickr 2 Twitter

am 19 Mai 2010 von Max

Meist benutzt man mehrere Social-Media-Dienste gleichzeitig. Twitter, Flickr, Facebook und so weiter. Doch verschwendet man viel Zeit damit, Inhalte in alle Kanäle zu verteilen. Beispielsweise wenn man seine neuen Fotos von Flickr seinen Freunden auf Twitter mitteilen möchte. Und was ist die Lösung? Natürlich Automatisierung. Wir haben uns mal die 3 offensichtlichsten Lösungen angesehen:

1. Upload by Mail
Diese Funktion wird von Flickr mitgeliefert. Man muss also in den Einstellung nur seinen Account erweitern. Vom System wird eine automatisch generierte Email-Adresse zugewiesen. Um Bilder nun hochzuladen (und gleichzeitig zu Twittern) muss man diese (EINZELN!) per Mail einschicken. Umständlich nur, dass man die Zuweisung für die Alben dann wieder manuell machen muss (über die Flickr-Website)

2. twittergram
http://flickr.twittergram.com/

Twittergram funktioniert mit einem Cronjob. Dabei wird stündlich euer Photostream betrachtet und das neuste Bild für euch automatisch getweetet.

3. flick.to.twitt
http://flicktotwitt.com/

Bei flick.to.twitt meldet man sich mit seinem Twitter-Account an. Dann schaltet man noch kurz die API bei Flickr frei. Anschließend muss man nur noch die Bilder direkt über den flick.to.twitt-Service hochladen und beide Kanäle werden automatisch befüllt.

Kennt ihr noch eine weitere Lösung? Schreibt sie in die Kommentare!

Die persönliche Infografik

am 4 Mai 2010 von Sebastian

Die Darstellung von Informationen durch eine Grafik ist eine feine Sache. Komplexe Zusammenhänge können simel und visuell leicht erfassbar repräsentiert werden. Von Nutzungsverhalten in den sozialen Medien, über die Kummulation verschiedener Kennzahlen zu einem Problem, bis hin ganz tollen Prozessabbildungen und natürlich berühmten Persönlichkeiten kann nahezu alles mit simplen Kenntnissen in Vektorgrafikprogrammen und einer guten Recherche abgebildet werden. Wirklich bemerkenswerte Visualisierungskonzepte und Themen, die visualisiert werden können findet man z.B. bei ‘Information is Beautiful‘.

Grundsätzlich ist das nichts neues. Was allerdings wundervoll in Zeiten des Web2.0 ist, sind dynamische Infografiken, die auch noch total individuell, persönlich und unique sind. Dazu gehört zum Beispiel ionz. Hier können sich die Besucher durch die Antworten auf neun Fragen eine ganz persönliche Infografik zusammenstellen. Das eigene Ergebnis wird am Ende in Relation zu allen bisherigen Teilnehmern dargestellt. Die Fragen, Antworten und der gesamte Prozess ist selbstverständlich fancy animiert. Leider gehen die Abfragen noch nicht weit genug – z.B. kann man nur max. 12 Stunden auswählen bei der Frage nach der Zeit, die man selbst online verbringt oder nur 5 Auswahlmöglichkeiten bei der Wahl des favorisierten Social Networks. Dennoch ist es angnehm, einfach, verständlich und hübsch anzusehen.

Best Practice: EA Games (und Tiger Woods)

am 19 April 2010 von Max

Wir möchten ein (schon zugegeben etwas älteres) Beispiel für Best Practice vorstellen. Dabei handelt es sich um die bekannten YouTube-Videos mit Tiger Woods.

Das Produktfeedback des Nutzers:

EA Games ist bekannt für das Entwickeln von Sport-Spielen. Neben den ganzen FIFA’s und Fußball-Managern gibt es auch das (in den USA sehr erfolgreiche) Spiel “Tiger Woods PGA Tours” mit dem (in letzter Zeit etwas viel Presse-Rummel verursachenden ) Golf-Profis Tiger Woods.

Feedback auf YouTube:

Ein unbekannter Spieler dieses Spiels musste erschreckend feststellen, dass im Spiel ein Programmierfehler war. Wenn man seine Tiger Woods-Spielfigur aufs Wasser (Wassergraben oder See) bewegte, versank dieser nicht darin. Stattdessen lief er wie Jesus über das Wasser und auf diese Art und Weise auch Golfbälle.

Über diese Tatsache drehte der Kunde schnell ein Video (in welchem er sich über diesen Fehler lustig machte und ihn schon den “Jesus Shot” nannte) und lud es auf YouTube hoch.

Die Reaktion des Unternehmens:

Als EA Games von diesem Video erfuhr, machten sie einen sehr mutigen (aber am Ende sehr guten) Schritt. Anstatt sich zu entschuldigen und den Fehler zu korrigieren, drehten sie selbst ein Online-Video.

Fazit:

Es ist nur wichtig zu wissen, was es im Bereich Social Media für Feedback zum eigenen Produkt gibt. Man muss auch eine ausreichende Zeit damit verbringen seine Zielgruppen/Kunden kennen zu lernen und Möglichkeiten zur Reaktion zu erarbeiten. Man muss wissen, WIE man kommunizieren kann.
EA Games hat damit den viralen Effekt des ersten Videos verstärkt und für sich genutzt. Man hat den Schwung des Publikums ausgenutzt und sozusagen “den Wind in die eigenen Segel geblasen”.

Coverage: re:publica 3. Tag

am 16 April 2010 von Max

Der letzte Tag der re:publica. Das heißt zwar, dass die Veranstaltung sich gegen Ende neigt, aber wir schauen noch gespannt auf ein ganzes Drittel des Programms. Deshalb werden wir auch heute so gut berichten, wie es unsere Internet-Verbindung erlaubt.

19:13
Dankeschön an alle Personen, die auf der re:publica geholfen haben. Danke vor allem an Andrea und Johnny Haeusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhard.

18:50
Unglaublich spontane und kreative Abschlussveranstaltung. Johnny Haeusler hatte geplant, ein 10 minütigen Skype-Videochat mit Twitter-Gründer Biz Stone zu machen. Leider schaffte es dieser nicht ganz pünktlich. Dafür sangen alle Anwensenden gemeinsam die Karaoke von “Queen – Bohemian Rhapsody”. Unglaubliches Event. Videos davon dürften sehr bald auf YouTube hochgeladen sein.
Perfekter Ausklang bietet nun die Kalkscheune mit Musik und Bier.

17:40
Die letzten Veranstaltungen kommen zum Ende. Die re:publica wird in 20 Minuten mit der Abschlussrede von Markus Beckedahl enden. Anschließend: Große Abschlussfeier.

17:20
Sehr unverschämt ist die Session über Mode-Blogger und Mode-Photographie. In der zweiten Sesion wird man knallhart herausgeworfen bzw nicht geduldet, wenn man bei der ersten Session nicht anwesend war. Geschlossene Gesellschaften sollte es eigenlich auf der re:publica nicht geben.

16:50
Ein guter Überblick über die Dont’s der Blogosphäre und eine gute Analyse. Meine persönliche Meinung: er sollte ein Buch schreiben oder vielleicht eine Kabarett-Show. Leider gibt es keinen Video-Mitschnitt oder gute Folien dazu.

16:36
Für Blogger sehr wichtig, nicht nur für Techblogger. Sascha Pallenberg zeigt eine neue Sicht auf die großen Techblogs indem er die Unterschiede aufzeigt und die Seite auch eher von Usability her.
Seine drei Regeln für nen guten Techblog: “Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken”

16:04
Blogger Sascha Pallenberg ist definitiv ein Highlight der re:publica. Es wird deutlich merklich, das der Raum (welcher vorher gut besucht war) wegen seiner Session nun überrannt wird.

15:52
Kontaktdaten 2.0 – Speaker Bastian Dietz hat nicht nur Email und Twitter-Account als Kontaktmöglichkeit auf seiner Folie angegeben, sondern auch seinen World-of-Warcraft Account.

15:30
Schöne Visualisierungen von Politik im Web: Wahlradar.de.

15:25
Am dritten Tag und ich wundere mich über noch über die Personen, die in der Session die gesamten Folien abtippen. Kann man den Sprecher nicht nach der Folie frage, abfotographieren oder sich den Stream im nachhinein angucken.
Die Person vor mir ist auch sehr schön zu beobachten. Da werden sogar ganze Grafiken/Diagramme und Informationstabellen abgetippt.

15:15
Schönes Zitat aus der Shell-Jugendstudie. Bei Jugendlichen: Interesse an Politik steigt, aber Interesse an Partei-Politik sinkt.
Aber was die Europäische Union unter Partizipation versteht sind Malwettbewerbe. Kommentar aus dem Publikum: “Na da haben die (Jugendlichen) ja Bock drauf!”

15:05
Für eine wichtige Sache halte ich übrigens auch “Politische Partizipation Jugenlicher im Social Web”. Leider ist schon der erste Satz etwas ernüchternd: “…, weil da gibt es noch nicht so viel.” Gerade für kleine Communities (Schule, Jugendräte) kann so viel besser organisiert und verbreitet wird.

14:15
Das Upload-Limit von Flickr ist fast erreicht. Im Zweifelsfall gehts dann auf Socialmediathek in Facebook weiter.

dradio.de
Essen in der Kalkscheune

13:53
Kultur pur. Während des Mittagsessens (Chili con carne) dem Live-Interview des DLF Deutschland Radio Kultur lauschen.

13:45
Google und seine Möglichkeiten
Turtle Entertainment
Google und seine Möglichkeiten

13:15
Auch kurzfristig noch eine Session wird von Turtle Entertainment gegeben. Schade, dass nur eine handvoll Menschen anwesend sind. Dabei sieht man doch am Umsatz der Spiele-Industrie und der Spieleranzahl von Farmville wie der Markt des eSports boomt.
Schön war allerdings, dass sich wegen der wenigen Session-Teilnehmer sich diese Präsentation über ESL und eSports zu einer sehr lebhaften Diskussion entwickeln konnte.

12:30
Es ist etwas schade, dass die kurzfristigen Programmänderungen relativ schlecht kommuniziert wurden. So haben ich beispielsweise die Kurz-Sessions (jeweils 15 Minuten) von Johnny Haeusler und Markus Beckedahl verpasst.
- doof: kurzfristige planänderungen schlecht kommuniziert
- esports: turtle entertainment. wichtig für social gaming, aber leider schlecht besucht.

11:13
Schöne Rede von Götz W. Werner. Ganz ohne Folien oder Medien. Tortzdem lauschen gefühlte 500 Menschen seinen Worten über den Wert der Arbeit, des Einkommens und der Gesellschaft. Am besten könnte man “Revolution im Kopf” wohl als Kabarett beschreiben, was stark zum Denken anregt.

10:55
Schöner Hinweis am Ende noch auf ein anderes Projekt. Bei co:llaboratry. Dabei geht es um eine breite Meinungsumfrage von Experten um diese dann mit Politikern zu diskutieren.

10:38
Unglaublich, man lernt immer tewas dazu bei Google. Spreadsheets ist nicht nur Excel. Man kann sogar mit JavaScript neue Menüpünkte anlegen. Auch hier ist die Vernetzung mit vielen anderen Google Diensten möglich. Unglaublich viel Freiraum. “Man kann sogar (wenn man sehr kreativ ist), mit Google Spreadsheets sein eigenes kleines Facebook schreiben.”

10:15
Nicht nur Produktvorstellung von Google. Erklärung der Firmenphilosophie. Interessant wirds nicht nur bei Latitude, sondern auch mit mytracks. Besonders die Beschreibungssprache KLM (eine Art XML für Geo-basierende Daten) hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Auch vielleicht für Google-Freunde sehr empfehlenswert, ist eine Verantaltung, auf die wir gerade aufmerksam gemacht wurden. Die “Google Developer Days 2010″ finden im Oktober 2010 in München statt.
Und wenn man sich bei Google nicht wohl fühlt und wechseln möchte? Google möchte keine Kundenbindung nur, weil die Daten bei Google liegen. Das Project (von Google) namens “Data Liberation”, mit dem man seine Daten aus Google exportieren kann.

10:00
An Bruch des letzten Tages. Im QCC erwarten uns einige Sponsered Talks von Google.